#60: CCS in Deutschland – auf dem Weg zum Durchbruch?

Shownotes

Ohne Carbon Capture and Storage (CCS) sind die Klimaziele nicht erreichbar – darin sind sich internationale Organisationen wie die Internationale Energieagentur (IEA) und der Weltklimarat (IPCC) einig. Trotzdem scheint Deutschland mit der Technologie immer noch zu fremdeln. Nach Inkrafttreten des Kohlendioxidspeicherungs- und -transportgesetzes (KSpTG) stellt sich nun die entscheidende Frage: Kommt der Hochlauf von CCS endlich ins Rollen? Was fehlt?

Im ENERGIE UPDATE mit Dr. Ludwig Möhring diskutieren wir, warum CCS als wichtiger Baustein für die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien gilt, weshalb erste Projekte in Europa bereits Realität werden und warum Deutschland trotz neuer gesetzlicher Grundlagen noch vor großen Herausforderungen steht.

Außerdem stellt sich die Frage, warum der Erfolg von CCS nicht allein vom technisch erfolgreichen Einsatz der Technologie abhängt, sondern vor allem von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die darüber entscheiden, ob CCS einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland leisten kann. Wir sprechen darüber, welche Rolle CO₂-Preise, der CO₂-Grenzausgleich CBAM und Klimaschutzverträge (CCfD) spielen, wie sich die Transformation der Industrie wirtschaftlich tragfähig gestalten lässt und wo sich Risiken auftun. Und wir diskutieren, warum die Frage einer CO₂-Speicherung an Land („Onshore-CCS“) neue Dynamik bekommt: die grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg gibt hier den „early mover“. Eine Folge über Klimaschutz, Kosteneffizienz und das absolute Muss, industrielle Transformation wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.

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